335 Scanläufe, 1.033.000 erfasste Quadratmeter, 79 angelegte „Sites“ und 36.000 Panoramen: Das NavVis- „SCANWRAP“ für 2025 macht sichtbar, wie konsequent die PV ANSPERGER mbH das mobile 3D-Laserscanning in ihre Projekte integriert – im Bestand, in der Industrie und überall dort, wo verlässliche Geometrie wichtig ist.

„Für unsere Unternehmensgröße war das schon sehr beachtlich“, sagt Geschäftsführer Hendrik Putsch. Die Zahl der Scans zeigt dabei wie weitläufig manche Projekte waren. Im Ergebnis entsteht ein begehbarer digitaler Zwilling, der im Online-Viewer mit diversen Funktionen z.B. Messfunktion bereitsteht. Nutzer springen von Standpunkt zu Standpunkt, prüfen Abstände, exportieren gezielt Teilbereiche aus der Punktwolke und nutzen die Panoramen als visuelle Dokumentation.

Besonders deutlich zeigen sich 2025 die Stärken des mobilen Scanners, wenn es darum geht, effizient Flächen zu mappen und so wirtschaftlich zu arbeiten. Dabei hatte die PV ANSPERGER mbH vor fünf Jahren diese Gerätekategorie zunächst nur für Immobilien vorgesehen. „Aber die Industrie fand die mobile Lösung sofort super“. Gerade bei großen Hallen lassen sich so in kurzer Zeit viele Störkanten erfassen: Wo verläuft eine Leitung? Wie viel Platz bleibt? Was passt in den Bestand, ohne Überraschungen auf der Baustelle?

Parallel dazu bleibt der terrestrische Scanner die Präzisionsinstanz. Hier kamen 2025 laut Putsch rund 500.000 Quadratmeter zusammen – aufgenommen mit zwei Geräten, langsamer als mobil, dafür auf Details und komplexe Anlagen fokussiert.  „Wenn der Kunde danach ins Detail-Engineering geht, brauchen wir zwei bis drei Millimeter Genauigkeit“, erklärt Putsch. Beim mobilen Scanner arbeitet das Team typischerweise in einer Größenordnung von etwa fünf bis zehn Millimetern – ideal für schnelle Bestandsgrundlagen, Layout- und Umbauplanung.

In Summe erfasste die PV ANSPERGER mbH 2025 rund 200 einzelne Locations. Und die Entwicklung bleibt stabil: 2025 setzt fort, was sich 2024 bereits zeigte – viel Scanvolumen, vergleichbare Größenordnung, hohe Nachfrage. Das hat einen Grund: Das Laserscanning deckt einen großen Teil der Dienstleistungen des Unternehmens ab. Und das heißt: Wer Bestandsdaten braucht, bekommt je nach Aufgabe das passende Setup – mobil für die Fläche, terrestrisch für die Tiefe – plus Auswertung, die im Projektalltag wirklich hilft.

Und: Der Rückblick zeigt auch Kontinuität. Seit 2008 setzt die PV ANSPERGER mbH terrestrische 3D-Laserscanner ein. „Und wir waren auch eines der ersten Büros, die überhaupt mit dem mobilen Scanner losgelegt haben“, sagt Putsch – und erklärt, dass das gesamte Team technisch wach bleibt: mit Messen, Seminaren und einem klaren Blick darauf, welche Sensorik wann den größten Mehrwert liefert.