Seit November 2015 begleitet die PV ANSPERGER mbH die Open Grid Europe GmbH (OGE) bei der Planung und Vermessung zahlreicher Energieinfrastrukturprojekte in Deutschland. Was damals mit einem vergleichsweise kleinen Abschnitt begann, hat sich über die Jahre zu einer vertrauensvollen und kontinuierlichen Partnerschaft entwickelt.
Das erste gemeinsame Projekt, ZEELINK, startete 2015. Auf einer Trassenlänge von rund 30 Kilometern zwischen St. Hubert und Rheinberg-Millingen übernahm die PV ANSPERGER mbH die vollständige Vermessung. „Das war für mich ein absolutes Highlight“, erinnert sich Sebastian Prokopf, Vermessungsingenieur bei der PV ANSPERGER mbH. „Bis dahin hatten wir Trassierungen im Bereich von 200 bis 300 Metern bearbeitet – plötzlich ging es um 30 Kilometer.“ Die Bauvermessung lief von 2019 bis 2020, die Unterlagen wurden 2022 abgeschlossen.
Es folgten weitere Projekte, etwa die Erneuerung einer Erdgasleitung auf dem Gelände der Zeche Zollverein (2017), die Trassenplanung Heiden–Dorsten (HeiDo) mit 25 Kilometern Wasserstoffleitung sowie die Planung der Verbindung Heek–Epe (HEp), die derzeit gebaut und von der PV ANSPERGER mbH vermessungstechnisch begleitet wird. Seit 2024 ist das Team außerdem in die Planungsphase des groß angelegten Nordsee-Ruhr-Link eingebunden – einer über 200 Kilometer langen Wasserstofftrasse, von der rund 40 Kilometer im Verantwortungsbereich der PV ANSPERGER mbH liegen.
Über die Jahre haben wir unsere Arbeitsprozesse kontinuierlich weiterentwickelt und an die technischen Standards der OGE angepasst. Dazu gehört auch der Einsatz des GIS-Programms GEOGRAF, das bei diesem Kunden seit vielen Jahren gesetzt ist. „Wir arbeiten für die OGE selbstverständlich in GEOGRAF“, erklärt Prokopf. „Wir kamen ursprünglich aus dem AutoCAD-Umfeld, aber wir stellen uns natürlich auf die Softwarelösungen unserer Auftraggeber ein.“
In allen Projekten übernimmt die PV ANSPERGER mbH mit einem konstanten Team die komplette vermessungstechnische Betreuung – von der Fremdleitungserkundung über Basis- und Trassenpläne bis hin zu Längsschnitten und Rechtserwerbsunterlagen. Diese Planwerke bilden die Grundlage für die Genehmigungsverfahren bei den zuständigen Bezirksregierungen.
„Besonders spannend ist es für mich, die Umstellung auf Wasserstoff so hautnah mitzuerleben“, sagt Prokopf. „Zu sehen, wie Deutschland grüner wird – und wir mit unserer Arbeit einen Beitrag dazu leisten – das macht uns einfach stolz.“